About Me

Fotoshooting Andreas Tischler

Barbara Geraldine Hausar geboren an einem Januartag in Wien, wusste schon im Kindesalter, dass sie auf die Bühne gehört. Mit 15 begann sie an einer Musikschule ihre Gesangs- und Tanzausbildung, mit 18 war sie als Studiosängerin und Backgroundtänzerin bereits gut gebucht. 2004 startete sie das Projekt „Disco Bee“ und erhielt einen Vertrag bei Universal Music Austria und veröffentlichte mehrere CD´s. Barbara Geraldine wurde mehrfach für den Amadeus Award, dem österreichischen Musikpreis nominiert. Nach vier Jahren Dance Genre schlug die Künstlerin einen anderen Weg ein, den der Popmusik und der Moderation. Barbara Geraldine moderiert einige Formate für andere Blogs sowie regionale Beiträge für TV-Berlin und Spreekanal. Im März 2013 startet sie ihren Blog fettessternchen.tv  und Youtube Kanal mit Beiträgen, Interviews der Promiwelt und ihr Partyleben. Seit Oktober 2014 ist sie „Expertin“ für die Seite Klatsch-Tratsch.de und unterhält die Leser mit ihren Interviews.

Mein Blog widmet sich mittlerweile hauptsächlich dem Thema Fashion. Und vor kurzem wurde ich durch die
Medien zum wiederholten Mal mit einer Sache konfrontiert, die mir schwer aufstößt und mich
schon lange beschäftigt: NACHHALTIGKEIT! Der eine oder andere wird wahrscheinlich sofort
total gelangweilt und lustlos aufstöhnen: „Ooooookay – jetzt wird also wieder die ökologische
Keule geschwungen während man trittbrettmäßig auf dem Greta-Thunberg-Zug Richtung Fridays
for Future fährt!“.
Mir geht es aber um einen ganz speziellen Aspekt und wie man aus einer „Not“ eine Tugend
machen kann – oder genauer gesagt: einen Style. Wer ein wenig auf Mode achtet und in den letzten
Jahren nicht irgendwo jenseits aller Nachrichten gelebt hat, hat vielleicht mitbekommen, welchen
Frevel einige Konzerne an Kleidung begehen: Vernichtung! Hergestellte Textilien gelangen
unverkauft und ungenutzt auf den Scheiterhaufen der Fashion! Sie werden schlichtweg tonnenweise
verbrannt. Und das scheinen keine Einzelfälle zu sein. Dabei sind die angeblichen Gründe fast
schon hirnrissiger als die Tatsache selbst: da ist die Rede von Wasserschäden, Schimmelbefall und
zu hohen Blei- und Chemikaliengrenzwerten. Kleinere Testreihen eines nicht näher genannten TV-
Senders ergaben, dass einige ausgewählte „Abfall“-Textilien einen absolut unproblematischen
Bleigehalt aufwiesen, jedoch nicht die Textilien in den Filialen! Böse Zungen würden jetzt
behaupten, das alles habe eher damit etwas zu tun, dass modische Stile nun einmal auch schnell
vergänglich sind. Was nicht mehr IN ist, wird Platzhalter in den Läden. Und Fakt ist auch, dass
manche preiswerteren Modekollektionen im Übermaß produziert werden!
Als Mode-Bloggerin muss ich anstandslos zugeben, dass ich selbst ein kleines Fashion-Victim bin.
Oh ja, Shoppen gehen ist toll! Zum Teil wurde mir das auch in die Wiege gelegt, denke ich. Meine
Mutter selbst war leidenschaftliche Shopperin und auch auf Marken bedacht. So kam ich früh in
Kontakt mit einer Menge Klamotten, die oft einfach nur in Schränken ihr Dasein fristeten – Zu
Viele! Ich hatte Mitleid mit dem Stoff, jedoch war der Stil, den meine Mutter an den Tag legte,
natürlich nicht immer meiner! So kam ich auf die Idee, zwei Dinge zueinander zu bringen, die heute
wohl auch nicht mehr so trendy sind – Nadel und Faden und nicht mehr genutzte Textilien! Mit
Hilfe meiner Freundin July begann ich mit Eifer, viele ihrer Sachen umzunähen. Und je mehr ich mir
Gedanken machte, was man kombinieren und ändern könnte, desto mehr Spaß hatte ich daran! Wir
hatten viele kreative Abende mit Tee oder Wein im Zeichen des Umnähens. Ich sah, wieviel
ungenutzte Kreativität man aus sich herausholen und in die Sachen stecken konnte. Man wird auf
einmal zu seinem eigenen Modeschöpfer in den heimischen vier Wänden!! Und wenn man erstmal
beginnt, seinem sowieso schon modisch geschulten Blick freien Lauf zu lassen, sind der Fantasie
keine Grenzen gesetzt! Kleidungsstücke, die schon vintage sind, können umgenäht und neu
kombiniert werden! Und nebenbei ein kleiner Tipp: der richtige Schmuck kann ein Kleidungsstück
in einem ganz neuen Glanz erstrahlen lassen!
Letztlich hat Fashion doch nicht nur damit zu tun, dass man etwas anziehen muss, das ein Model
getragen hat! Es sollte ein Tool sein, um seine Persönlichkeit auszudrücken! Nicht die Marke
definiert einen, sondern der gesamte Look – den Stil, den man verkörpert! Was mir auch wichtig ist,
ist die Tatsache, dass ich die Sachen meiner Mutter trage. So ist es auch immer ein emotionaler
Wert, der dabei mitschwingt! Das ist es wert, der Jugend mitzugeben! Und ein toller Nebeneffekt,
der sich aus all dem ergibt, ist: man hat mit Sicherheit ein absolutes Einzelstück!
Allgemein ist bis heute in mir die Einstellung herangewachsen, nachhaltiger mit gekauften
Kleidungsstücken umzugehen und sie nicht wie schnell vergängliche Wegwerfware zu betrachten.
Man sollte sich allgemein mehr mit Materialien auseinandersetzen. Das bedeutet auch, dass man
sorgsam mit ihnen umgeht, sie auch mal in die professionelle Reinigung gibt, anstatt sie
gedankenlos in die Waschmaschine zu feuern.
So, be creative – und ganz nebenbei – auch noch nachhaltig!